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Tower Bridge

London Eye

Dover Castle

Stationen einer Sprachreise

Vom 30.03.-04.04. 2008 stand die traditionelle Englandfahrt auf dem Jahresplan. Zwei Klassen 9, die begeistert über ihre Sprachkenntnisse waren, erlebten abwechslungsreiche Tage, die sicher lange im Gedächtnis bleiben werden. Stellvertretend für 48 Schüler und 4 Lehrer sollen hier ein paar zu Wort kommen:

Sonntag Abend, 20.00 Uhr, alle waren sehr gespannt und aufgeregt - es geht nach England!
Großer Tumult war angesagt - einsortieren, Decken ausbreiten, Kissen aufschütteln - dann ging der Spaß los. Gegen 3.00 Uhr schliefen dann auch die Hartgesottenen. Nach einer langen Fahrt, mit Pausen aller zwei Stunden, kamen wir an der Passkontrolle in Frankreich an. Leider dauerte die recht lange, so dass wir unsere Fähre verpassten. Eine Stunde Warten auf die nächste wurde uns durch das Beobachten von unmöglich gekleideten Engländern im anderen Bus verkürzt.
Auf der Fähre ging es munter weiter. Manche wurden ihr erstes Geld los. Nachdem wir mit dem "Nobeldampfer" in Dover angekommen waren, ging es sofort weiter. Dass der Bus plötzlich links fuhr, irritierte die meisten von uns.
Dover Castle war unser nächstes spannendes Ziel. Das riesige Schloss, das umfangreich und aufwändig ausgeschmückt und dekoriert war, faszinierte alle, obwohl wir durch das Verpassen der Fähre weniger Zeit hatten, die alten Gemäuer genauer zu erkunden und zu entdecken. Das informationsreiche Museum war eine sehr interessante Erfahrung und die Führung, die durch Kopfhörer abgehalten wurde, war spektakulär und aufwändig gestaltet.

Durch mehrere Projektoren und Windmaschinen befand man sich plötzlich mitten in einer Schlacht.
Unser letztes Ziel an diesem sonnigen Tag war die kleine Stadt Canterbury. Wir besichtigten nur kurz die Kathedrale, danach konnten wir für eine Stunde die "Shopping"-Meile erkunden. Hier machten einige ihre erste Bekanntschaft mit "fish ´n´chips".
(Isabel, Lynn)

Die Bekanntschaft mit der Gastfamilie sollte zum nächsten kleinen Höhepunkt werden. Voller Spannung saßen alle im Bus und beobachteten die englischen "Muttis" und "Vatis", die da vor dem Bus auftauchten. Wer wird mich wohl abholen? Werden es nette Leute sein? Hoffentlich gibt es keine ungenießbaren Speisen! Manche hatten vor Aufregung hektische rote Flecken im Gesicht. Schnell wurden noch einmal die eingepaukten Begrüßungssätze gemurmelt. Hallo I´m Nico. Nice to see you.
Dann ging das Abliefern der Kinderchen recht reibungslos und schnell. Bis auf einen vertauschten Koffer gab es keine Komplikationen. Blieb nur die Frage : Wie werden alle die Nacht überstehen?
An unserem zweiten Tag in England, dem 1. April, starteten wir unseren Londontrip. Nach einem kräftigen Frühstück ( Corn flakes, Toast, Orangenmarmelade) sammelte der Bus uns an den jeweiligen Haltestellen ein, wir waren ja verteilt auf ganz Hastings untergebracht und das zog sich ganz schön in die Länge. Wir fuhren etwa 2 Stunden in die Hauptstadt Großbritanniens. Dort nahmen wir dann an einer sehr interessanten und informativen "sightseeingtour" teil.
Unser erster Halt waren die Flutbarrieren vor den Docklands.

Mit dem Bus fuhren wir dann durch London und bestaunten den Buckingham Palace, den Tower mit der Towerbridge, Hydepark, National Galery, Ad. Nelson , Westminster Abbey, St. Paul´s Cathedral, die Wahrzeichen der Stadt London, die Drachen und nicht zu vergessen jede Menge Starbucks Coffee-Shops.
Anschließend fuhren wir mit einem kleinen Schiff die Themse entlang und hier wurde die "sightseeingtour" auf Englisch weitergeführt.
Wieder an Land blieben zwei Möglichkeiten für den weiteren Tagesablauf. Zur Wahl standen shoppen in der Weltmetropole oder eine überwältigende Aussicht von London Eye genießen. Wir fanden auch noch eine dritte Möglichkeit, die eigentlich nicht geplant war. Aufgebrochen zum Shoppen verliefen wir uns aber, da wir Frau Richter an einer roten Ampel verloren hatten. Nun waren wir also auf uns allein gestellt - 10 Jugendliche, 3 Stadtpläne und David, der "Kartenleser". Das konnte nicht gut gehen. Verlassen, verloren, verlaufen. -- Komischerweise fanden wir den Weg zum Treff an Cleopatra´s Needle dann doch. Trotz einiger Missgeschicke hatten wir sehr viel Spaß und einen tollen Tag. Gegen halb sieben fuhren wir erschöpft "nach Hause".
Auf der Rückfahrt kamen wir noch an einer Besonderheit vorbei, nämlich am Null- Meridian. Greenwich, das Wort lernt jeder Schüler im Geografieunterricht, wir haben die weltbekannte Markierung gesehen.
(Alin, Lena)

Es ist erstaunlich, wie schnell man sich doch an andere Sprachen gewöhnt. Hatten wir im Bus auf der Anreise nur Geschnatter in Deutsch vernommen, mischten sich zunehmend englische Brocken in die Unterhaltung.

Greenwich

in Brighton

unterhalb der Cliffs

Es ist doch etwas anderes, sich mit Händen und Füßen und doch vorhandenen Vokabeln durchzuschlagen, als Grammatik in der Schule zu pauken (muss aber auch sein). Zur Stadt London sei vielleicht hinzuzufügen - man müsste viel mehr Zeit haben. Es war wunderschön, aber viel zu kurz, um alles richtig aufzunehmen. Manchmal kamen wir uns schon fast wie japanische Touristen vor - anhalten, fotografieren, weiter...
Zu ergänzen wäre aber auf alle Fälle die Begegnung mit James Bond und die Geschichte mit dem whopper!!!

Am Mittwoch hieß es dann: Klippenwanderung!
Wir Schüler wurden morgens gegen 9.00Uhr an den jeweiligen Bushaltestellen eingesammelt und dann ging es ab nach Brighton. Wir fuhren so eineinhalb Stunden zu den Cliffs. Leider spielte das Wetter nicht ganz so mit, wie wir es gern gehabt hätten und so wanderten wir entlang des Beachy Heads während es ab und zu nieselte. Trotz alledem gefiel allen die Wanderung an den gigantischen Kreidefelsen der englischen Südküste. Bevor wir dann zu den Piers von Brighton fuhren, hatten wir noch Zeit, am Fuße der Felsen nach Muscheln und Steinen zu suchen. Die Meisten nutzten diese Möglichkeit auch, um sich vor (oder in ) den Wellen fotografieren zu lassen.

Am Pier angekommen, teilten sich die Klassen in mehrere Grüppchen und nutzten die Shopping-Möglichkeiten der Küstenstadt. Wem nicht nach Shoppen zumute war, der vergnügte sich ein wenig auf dem Jahrmarkt des Palace-Piers. Oder aber man genoss die Landschaft und betrachtete sich den West-Pier.
Insgesamt war der Tag ein voller Erfolg. Viele Schüler konnten Souvenirs für die Familie mitbringen. Auf alle Fälle ließen wir uns die Laune durch das mehr oder weniger miese Wetter an diesem Tag nicht verderben.
Gegen 18.00Uhr kamen wir danach erschöpft und müde wieder bei unseren Gastfamilien an.
(Tabischa)

Der Donnerstag begann mit der Auswertung des Aufenthaltes bei der Gastfamilie durch eine Mitarbeiterin von Senac Tours. Dabei wurde uns ein großes Lob ausgesprochen.
Den restlichen Vormittag konnten wir im Fishermen´s museum, auf dem Lifeboat, in den Schmugglerhöhlen, mit shoppen in der Innenstadt und einem Aufenthalt am Strand bzw. Bummel in Hastings verbringen.

Am Nachmittag sind wir in das Outlet Shopping Center in Ashford gegangen. Dort hielten wir uns zwei Stunden auf und konnten in vielen verschiedenen Läden einkaufen gehen. Durch reduzierte Waren gingen viele auf Schnäppchenjagd.
16.00 Uhr ging es dann weiter zur Fähre Seafrance nach Calais. 17.50 Uhr war Abfahrt, der Wellengang war eher mittelmäßig, doch sehr windig. Nach einer reichlichen Stunde waren wir wieder auf dem Festland und stellten unsere Uhren wieder auf "Sommerzeit". Gegen 20.15 Uhr begann der letzte Abschnitt unserer Heimreise.
Zur Beruhigung bekamen wir von Frau Richter noch ein "Betthupferl" und hätten eigentlich schlafen können. Da unser Bus aber nigelnagelneu war, hatten wir das Glück und konnten DVD anschauen.
Nichts stellte sich uns in den Weg, alles lief prima auf den Straßen, so dass wir bereits kurz nach 8 unsere Schule sichteten.
(Madeleine, Sarah)

Das große Lob des Reiseveranstalters und der Gastfamilien war nicht übertrieben. Auch wir Lehrer fühlten uns fast wie auf einer Urlaubsreise, so angenehm kann man mit Schülern reisen.
Stellvertretend für alle Schüler und meine Kolleginnen möchte ich mich hier aber auch bei Frau Richter bedanken, die den Berg der Vorbereitungsarbeit auf sich genommen hat, damit wir uns alle wohlfühlen konnten.
(H.Pflugbeil)

Beachy Heads

Pub

Reisegruppe
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