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Adam Ries Museum - Annaberg

Abfahrt war am 2.11.2009 am Omnibusbahnhof in Chemnitz, um neun Uhr.
Wir erreichten Annaberg nach eineinhalb Stunden, und liefen noch zehn Minuten zum Adam Ries Museum.
Dort angekommen, berichtete uns eine Frau über das Leben und Wirken des Rechenmeisters (Mathematiklehrer) Adam Ries.
Sie erzählte uns, wann er geboren ist, wie viele Kinder er hatte, was er für Bücher schrieb, wo er lebte und wann er starb.
Er ist 1492 in Staffelstein/Oberfranken geboren. Er ging nach Annaberg, des Silberbergbaues wegen. Man nannte ihn auch: ,,Bergmann von der Feder“, weil er für die Bergleute den Verkauf und die gesamte Buchführung erledigte.
Sein erstes Buch ,,Rechnen auf der Linie“ schrieb er 1518 in Erfurt.
In dem Buch erklärte er das Rechnen mit einem Abakus (Rechentuch), d.h. das Rechnen ohne zu schreiben, damit auch einfache Menschen ohne Schulbildung das Rechnen lernen konnten.
1533 veröffentlichte er die ,,Brotordnung“. In dieser wurden die Brotmaße festgelegt und die Bäcker konnten die Menschen nicht mehr mit kleineren Broten betrügen.
Außerdem schrieb er noch drei weitere Bücher, mit denen er sich immer mehr mit der Mathematik beschäftigte. Diese Werke schrieb er hauptsächlich für das ,,einfache“ Volk, deshalb überdauerte sein Name über 5 Jahrhunderte.
Er hatte 5 Söhne, 3 Töchter, 29 Enkel, und über 23.000 Nachkommen, welche nachweislich nur aus den Familien zweier Söhne hervorgingen.
Ries wirkte in den Städten Staffelstein, Erfurt und Annaberg.
Er starb 1559 in Annaberg.
Es war ein sehr interessanter Ausflug, da man in die mittelalterliche Welt eintauchen konnte, viel über Adam Ries und in der Rechenschule das ,,Rechnen auf den Linien“ lernten!

Beatrix Hofmann, Melinda Wischropp 10b