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Besuch des Regierungsviertels in Berlin
Klassen 9a und 9b

Schon 6:15 Uhr treffen, um pünktlich in Berlin sein zu können – fast unmöglich, dachten einige Schüler noch einen Tag zuvor! Nun hatte es auch noch geschneit und der Bus kam erst gegen halb 7 - aber als alle 50 Teilnehmer (46 SchülerInnen der Klassen 9a und 9b) und die vier begleitenden Lehrer Platz genommen hatten ging es dann zügig über die Autobahn vorbei an Dresden zur Hauptstadt. Trotz starkem Innenstadtverkehr haben wir unseren ersten Termin rechtzeitig erreicht.
Am Bundestag fanden vor dem Gebäude umfangreiche Sicherheitsdurchsuchungen statt. Doch wir waren gut vorbereitet und hatten keine Probleme bei der Einlasskontrolle. Im Vortrag über die Geschichte des Bundestages und das Reichstagsgebäude, welchen wir auf den Zuschauerbalkonen des Plenarsaales erlebten, haben wir interessante Details zur Geschichte und der Arbeitsweise des Parlamentes erklärt bekommen. Zum Glück war noch genug Zeit, um sich die Kuppel auf dem Reichstagsgebäude ansehen zu können. Leider war das Wetter nicht so günstig und wir haben die sonst so tolle Aussicht über Berlin nur „trübe“ wahrgenommen.
Nun war es 12:15 Uhr und wir machten uns vorbei am Brandenburger Tor und dem Holocaust-Mahnmal sowie dem Potsdamer Platz auf zum Bundesrat in der Leipziger Straße. Hier ging es beim Einlass viel entspannter zu, nachdem wir unsere Garderobe abgelegt hatten erklärte man uns die Aufgaben des Bundesrates und wir konnten den Sitzungssaal besichtigen. Im Anschluss fand ein Rollenspiel zur Gesetzgebung statt. Die Schüler sollten als Vertreter der 16 Bundesländer darüber beraten und abstimmen, ob die Fahrerlaubis für PKW schon mit 16 Jahren erteilt werden sollte. Wie im richtigen politschen Alltag kamen die Schüler über Änderungsvorschläge zu einem Kompromiss.
Als wir wieder auf der Leipziger Straße zum Potsdamer Platz gingen, regnete es und alle waren froh, dass der Bus schon um die Ecke bog um uns abzuholen. Pünktlich 18:00 Uhr kamen wir an unserer MSG an und konnten schnell mit der Straßenbahn nach Hause fahren.

Bedanken möchten wir uns bei Herrn Frank Heinrich (CDU-Bundestagsabgeordneter aus Chemnitz) für die Organisation des Vortrages im Bundestag und dem Besucherdienst des Bundesrates für die finanzielle Unterstützung bei den Fahrtkosten.

(Herr Merkert)