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Buchlesung in der Aula
"Adressat unbekannt"

Schon seit zwei Wochen beschäftigten sich die Schüler der Klassen 10 im fächerverbindenden Unterricht mit diesem Buch. Aus verschiedenen Blickwinkeln wurden Fragen besprochen, die in diesem kleinen Werk aufgeworfen werden.
Zum einen befassten sie sich noch einmal tiefgründig mit der Zeit des beginnenden Faschismus in Deutschland, mit der Judenhetze und daraus resultierend mit der Frage, wie es sein konnte, dass die Mehrheit eines Volkes sich derart verblenden lassen konnte.
Andererseits wurden aber auch Themen besprochen, wie: Was ist wirkliche Freundschaft? Wie kann es sein, dass Freundschaft an politischen Systemen zerbricht? Sollte man sich für erlittenes Unrecht rächen und wie weit darf man dann gehen?
Den Höhepunkt bildete dann am Freitag, dem 20. September, eine Lesung des Buches. Ein Schauspieler und ein Arzt schlüpften in die Rollen des Martin Schulse und des Max Eisenstein und bannten ihre Zuhörer. Unterstützt wurden sie von einem Cellisten der Dresdner Staatskapelle.
Für etliche der Schüler und Lehrer wurde so manche Passage des Buches jetzt erst richtig klar. In der anschließenden Diskussion wurde noch einmal Stellung bezogen zu den verschiedensten Aspekten, gleichzeitig wurde den Akteuren für den würdigen Abschluss zweier interessanter Unterrichtswochen gedankt. (Frau Schreier)